Bayern ist mit über 13 Millionen Einwohnern das flächengrößte Bundesland Deutschlands und eines der wirtschaftsstärksten. Das schlägt sich auch an der Zapfsäule nieder: In München und Oberbayern liegen die Kraftstoffpreise regelmäßig über dem Bundesdurchschnitt, während Franken und die Oberpfalz moderater bepreist sind. Wer die regionalen Unterschiede kennt, kann pro Jahr deutlich sparen.

Spritpreise in München — teuer, aber mit Sparpotenzial

Die bayerische Landeshauptstadt gehört zu den teuersten Tankpflastern Deutschlands. Das liegt am hohen Verkehrsaufkommen, den begrenzten Flächen für Tankstellen und der allgemeinen Kaufkraft der Region. Besonders innerhalb des Mittleren Rings sind die Preise überdurchschnittlich. Günstiger wird es an den Ausfallstraßen Richtung Norden und Osten — entlang der A9 Richtung Nürnberg oder der A94 Richtung Passau finden sich regelmäßig freie Tankstellen mit attraktiven Preisen. Vergleiche die aktuellen Preise in München direkt auf Benzio.

Nürnberg und Franken — moderates Preisniveau

Im Vergleich zu München sind die Spritpreise in Nürnberg, Würzburg und Erlangen spürbar niedriger. Franken profitiert von einer hohen Tankstellendichte und dem Wettbewerb entlang der Autobahnachsen A3, A6 und A73. Freie Tankstellen wie JET und HEM sind in der Metropolregion Nürnberg stark vertreten und drücken das Preisniveau. Für Pendler zwischen Nürnberg und Erlangen lohnt sich ein Blick auf Tankstellen in Fürth und Herzogenaurach.

Augsburg — Brücke zwischen München und Schwaben

Augsburg liegt verkehrsgünstig an der A8 zwischen München und Stuttgart. Die Spritpreise sind hier deutlich moderater als in München und vergleichbar mit dem fränkischen Niveau. Besonders an den Gewerbegebieten im Süden und Westen der Stadt finden sich günstige Tankstellen. Für Fernpendler auf der A8 ist Augsburg ein idealer Tankstopp, bevor die Preise Richtung Münchner Speckgürtel wieder anziehen.

Regensburg und Ostbayern

Die Oberpfalz und Niederbayern gehören zu den günstigeren Tankregionen in Bayern. Regensburg als Universitätsstadt hat eine gute Tankstelleninfrastruktur mit vielen freien Anbietern. Entlang der A3 zwischen Regensburg und Passau sind die Preise oft niedriger als in der Münchner Region. Wer von München Richtung Tschechien oder Österreich fährt, sollte vor der Grenze noch in Ostbayern volltanken.

Grenztanken: Bayern und Österreich

An der bayerisch-österreichischen Grenze ergeben sich interessante Preisdifferenzen. Diesel ist in Österreich aufgrund niedrigerer Mineralölsteuer häufig günstiger als in Deutschland. Bei Benzin ist der Unterschied kleiner. Für Fahrer, die regelmäßig die Strecke München–Innsbruck oder Rosenheim–Salzburg nutzen, kann ein Tankstopp auf österreichischer Seite lohnend sein — besonders in Innsbruck oder Salzburg. Aktuelle Preise in Österreich findest du ebenfalls auf Benzio.

Tipps für Pendler und Ausflügler in Bayern

Wer in Bayern unterwegs ist, sollte drei Regeln beachten: Erstens, in München lieber außerhalb des Mittleren Rings tanken. Zweitens, vor Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg rechtzeitig volltanken — die Sommerferien treiben die Preise an den Autobahnen spürbar hoch. Drittens, auf den Pendlerstrecken A9, A8 und A3 die Autobahnabfahrten nutzen statt die teuren Raststätten. Mehr allgemeine Spartipps findest du in unserem Ratgeber 10 bewährte Tipps zum Spritsparen.